J E T Z T
H I E R

Liebe Freunde!

Die Sommerpause ist vorbei und das ist ein guter Moment allen Autoren der Gastbeiträge herzlichst zu danken!

Viel Spaß mit dem Ventilator #5.
Jule, Anna und Lisa

JETZT

Fr, 30. und Sa, 31. August / 18.00 / Hochschulring

LAUBENBANDE SOMMERFEST

FREITAG
Trashers (Punkrock Zeven)
Hate Dispenser (Geballer Rottenburg)
L.B.T. (Afro Beat Kinshasa)
Profit and Murder (Crustcore)

SAMSTAG
Finest Skillz (deutscher HC HipHop)
Alert (HC Israel)
Rusty Crowns (HC Punk Frankfurt)
Prekariat (Punkrock)

Hochschulring 2 (gegenüber vom Unisee), Linie 28, Haltestelle Campingplatz!

Fr, 30. und Sa, 31. August / 19.00 / Hansator / Überseestadt

ÜBERSEEFESTIVAL


Schon zum 6. Mal findet auf dem Gelände des ehemaligen Zollamts vor den Proberäumen der M u s i k s z e n e  B r e m e n am Hansator das Überseefestival statt.

Der Eintritt ist frei und das Programm findet ihr h i e r.

Fr, 30. August bis So, 1. September / Spedition / Güterbahnhof

RAPID EAR MOVEMENTS – REM FESTIVAL

REM steht für die "Reihe elektronischer Musik" – eine Konzertreihe, die seit 2003 von der "projektgruppe neue musik e.V." und der Weserburg veranstaltet wird. Am Wochenende findet zum ersten Mal ein dreitägiges Festival für Neue Musik statt, das aus vier dicken Konzertblöcken besteht. Den Auftakt macht das erste Konzert des Bremer Lautsprecher Orchesters (eine Zusammenschaltung von über 100 Lautsprechern, die in Kooperation mit der Entsorgung Kommunal vor dem Schrottplatz gerettet wurden) mit Werken zeitgenössischer Komponisten.

Von Freitag bis Sonntag gibt es abends jeweils ein Konzert in der Spedition und am Samstag eines mit Orgelanteil in der Kulturkirche St. Stephani.

Das ganze Programm und weitere Infos findet man h i e r und dass das alles nicht nur für Weirdos interessant sein muss, kann man h i e r oder h i e r erahnen. Obwohl, Moment mal…

Eintritt Konzertblöcke 1, 3, 4 jeweils: 10.- / 6.-
Eintritt Konzertblock 2: 8.- / 5.-
Festivalpass (4 Konzertblöcke): 33.- / 20.-
Vorbestellungen unter: rem@pgnm.de

Sa, 31. August / ab 15.00 / Theater Bremen / Viertel

TAG DER OFFENEN TÜR


"Ab 15.00 bis in die Nacht" öffnet das Theater Bremen seine Pforten. Neben Konzert, Vortrag und Tanz gibt es Führungen durch das Theater, Kaffee und Kuchen, ein Programm für Kinder, Kostümverkauf und alles mögliche mehr!

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So, 1. September / 14.00 / BSAG-Haltestelle Huckelriede / Huckelriede

URBANER SPAZIERGANG


In der diesjährigen Spaziergangsreihe gehts um und nach Hucklriede. Ein zweiter Spaziergang findet am 8. September statt, dann unter dem Motto "Herbstzeit ist Erntezeit".

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Mo, 2. September / 20.00 / Schlachthof — Kesselhalle / Findorff

COCOROSIE

© Anna Schilling

Di, 3. September / 19.00 / Sportamt / Peterswerder

VOKÜ UND FILMABEND

Mehr wissen wir auch nicht, aber es wird bestimmt schön.
Infos zum Sportamt findet ihr h i e r.

Mi, 4. September / 20:00 / Golden City / Walle

Lichtbildvortrag "Vom Europahafen in die Überseestadt"


Die Geschichte der Überseestadt in Bildern – von der Eröffnung des Freihafen I 1880 bis heute. Genau das Richtige wenn man mal wieder Lust hat, seine Miesepetrigkeit zu pflegen und ein bisschen durch die Gegend zu posaunen, dass die Welt viel schöner war, als sie noch schwarzweiß und voller Matrosen war. Vorgetragen wird von Cecilie Eckler von Gleich vom Waller Brodelpott – siehe weiter unten beim Gastbeitrag von Anna Hadzelek.

Fr, 6. September / 20.00 / Theater Bremen / Viertel

PREMIERE "THE ART OF MAKING MONEY"


Diese "Bremer Straßenoper" klingt besonders: Prostituierte, Obdachlose, Straßenmusiker zählen zu den Akteuren. "Es ist das erste Mal für die Straßenarbeiter, dass sie ihre Bühnen verlassen, um eine Theaterbühne zu betreten und von ihren alltäglichen "Aufführungen" zu berichten".

Ein Video dazu gibt es h i e r.

Fr, 6.September / 20.00 /  K' Galerie / Viertel

VERNISSAGE MIT MICHAELA MELIÁN


"Hausmusik" ist eine Sound-Installation von Michaela Melián, die Bezug auf John Cages "A House Full of Music" nimmt. 1982 hatte Cage in 50 Räumen des Bremer Überseemuseums 800 Amateurmusiker simultan ihr Repertoire spielen lassen und die Aufnahmen davon für die Rundfunkübertragung neu zusammengesetzt. Teil der Komposition war auch die Melodie der Eurovision, die Michaela Melián für ihre Installation wieder aufgreift.

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Fr, 6. September / 22.00 / Belle Etage / Güterbahnhof

DISCOURSE INTERNATIONAL

Discourse »House Music« mit Thomas Meinecke, Mickey und Marzeki. Gespräch und Party.

House Music:
im Chicago der frühen 1980er Jahre liegen die Wurzeln eines Genres elektronischer Tanzmusik, das bis heute unterschiedliche Formen populärer Kultur, vor allem die Clubmusik, massiv beeinflusst.
Die House-Pioniere prägten anfangs in den Clubs einen Stilmix aus Disco, Italo-Pop und New Wave. Die DJs ergänzten später ihre Live-Sets mit Rhythmusspuren analoger Drumcomputer. Seit Mitte der 80er Jahre entstehen viele Stile und Subgenres. Die Viervierteltakt Maschinenmusik, repetitiv-minimalistisch im Charakter und hypnotisch-treibend in ihrer Wirkung, wird selbst zur Kultur. Und die DJs mit ihr. Ähnlich wie Disco beginnt House in der Subkultur nordamerikanischer Großstädte. Die Musik befreit von einschränkenden gesellschaftlichen Kategorien wie Hautfarbe, Geschlecht oder Klasse.

Thomas Meinecke:
1955 in Hamburg geboren – Schriftsteller, Musiker und Radio DJ. Ein Musik Enthusiast und phantastischer Beobachter von Zusammenhängen gesellschaftlicher Normen und Pop-Kultur. Mitglied der Avantgarde Pop Band F.S.K. (Freiwillige Selbstkontrolle), deren erste Veröffentlichung 1980 auf Zickzack Records und bislang letzte 2012 auf Buback erschien. Realisiert zusammen mit Musikproduzent und DJ David Moufang, alias Move D, experimentelle Hörspiele für den Bayerischen Rundfunk. Ein fesselnder und ungemein kenntnisreicher Redner; und am liebsten legt er House Music auf!

Discourse International:
Mickey und Marzeki laden Euch ein, gemeinsam mit Thomas Meinecke House Music zu erfahren: "But you must give yourself over to it. You have no choice because the DJ is going to make you work." (Archie Burnett)

Sa, 7. September / Ostertorsteinweg  6 / Viertel

WIEDERERÖFFNUNG HOLTORF

Der schönste Tante-Emma-Laden Bremens macht mit neuem Besitzer und alter Ladeneinrichtung wieder auf. Das selbst zusammenstellbare Müsli soll im Programm bleiben, hinzu kommen feinste Wurst- und Käsespezialitäten.

Sa, 7. September / 20.00 / Lichtluftbad / Neustadt

WUNDERBAR SOMMERDANKFEST

Bereits seit 1901 baden sich die Bremer hier im Licht und an der Luft in der Tradition der deutschen Naturheilbewegung. Auf den 20.000 Quadratmetern gibts laut Ankündigung statt FKK illuminierte Bäume, Lagerfeuer und Musik. Alle weiteren Infos gibt es h i e r.

Sa, 7. und So, 8. September / Güterbahnhof / Bahnhofsvorstadt

GÜTERBAHNHOF OPEN + SPÄTI-SUPERMARKT #8 + OTIUM

Der Güterbahnhof feiert sich selbst – das komplette Programm findet ihr h i e r.

Für den Späti-Supermarkt mit Fahrradteileecke und Siebdruck kann man sich noch bis zum 6. September mit anmelden. Alle weiteren Infos dazu gibt es h i e r und für die Otium-Party gegenüber in der Halle 11 h i e r.

So, 8. September / Golden Shop / Viertel

GEBURTSTAG

6 Jahre G o l d e n  S h o p 

Ab 15:00 DJ: Winkhorst Reisen
Um 16:00 Konzert: Doombruder Außerdem gibts ne Tombola, Lospreis: ein kaltes Bier!
Das alles vorm Laden.

verlängert bis 8. September / BIRKEN / Ostertorsteinweg 101 / Viertel

BIRKEN

B I R K E N bleibt noch eine Woche länger im temporären Laden. Bis Sonntag nächster Woche ist noch Zeit, sich anständige Klamotten zu bestellen und sich mit bedruckten Turnbeuteln, Tüchern und T-Shirts einzudecken. Außerdem haben wir im Ventilator Spezial vergessen zu erwähnen, dass es im Laden auch den schönen Schmuck von K r u s e  &  M ü l l e r gibt!

HIER

WALLER TRIANGEL

Fotos Fotos Fotos. Im Waller Kulturhaus Brodelpott (1) sitzt ein Bildarchiv, das seit über 20 Jahren Fotografien aus privaten Beständen sammelt. Die 20.000 historischen Bilder zeigen das Leben in Walle und anderen Bremer Stadtteilen, das Material geht bis zu den Anfängen der Fotografie zurück. Donnerstags zwischen 15 und 18 Uhr ist das Archiv offen und man kann sich die nach Straßen sortierten Ordner alle anschauen. Was und wie fotografiert wurde, ist allein schon interessant genug. Und in den Adressbüchern lässt sich nachsehen, wer eigentlich wann wo lebte und welchen Beruf ausübte. Sofern man das wissen möchte. Die Chefin Cecilie erzählt auch gerne den Werdegang des Archivs von der Arbeitsbeschaffungs-maßnahme zur städtischen Einrichtung.

Wenn man dann vom Schauen genug hat, kann man entweder im Café des Kulturhauses selbgemachten Kuchen verzehren oder, schließlich ist man schon mal in Walle, weiterziehen zur: Besten Bäckerei Bremens (2). Wer im Genusshaus schon mal Backwaren erstanden hat, kennt die Kunst der Schröders aus der Fiegenstraße bereits. Zur Rushhour am Samstag Morgen reicht die Schlange zurecht bis auf die Straße hinaus. Empfehlen kann ich alles, im Besonderen das Münsterländer Brot, das Lunabrot, die Malzcroissants, den Zwieback und so namenlose, dicke, zuckrige Rosinendinger.

Auf dem Heimweg ließe sich dann noch ein Schlenker einbauen, durch die Vegesacker Straße zur Sportklause Waller Mitte (3). Im bunten Wimpelketten-Biergarten lässt es sich gut aushalten, wenn man nichts zu erzählen hat, übernimmt das auch gerne die Wirtin.

Gastbeitrag von Anna Hadzelek

ÜBER DIE BRILL BRÜCKE

Süß-schokoladig, herb-malzig, warm-geröstet: Allein für die Nase lohnt sich der Weg aus der Neustadt, über die Brill-Brücke an die Schlachte. Jeden Morgen fahre ich vorbei an Hachez, Beck's und Münchhausen. So riecht Bremen für mich. Und das muss erwähnt sein, denn kaum eine andere Stadt, in der ich bisher gelebt habe, verbinde ich mit solch angenehmen Gerüchen.

Und fast jeden Abend fahre ich diesen Weg auch zurück. Zu empfehlen: Einfach mal absteigen vom Rad, die Happy Hour Cocktail trinkenden After Work People links liegen lassen und mal nach rechts gucken: die Weser mit tuckernden Schiffen in groß und klein, Industrie, die sich nur schemenhaft abzeichnet, weil die Sonne gerade untergeht und einen ziemlich bunt-kitschigen Himmel hinterlässt. Ein Bild, das in mir immer etwas Gutes hinterlässt. Es tut gut zu wissen, wo man in Bremen den besten Kaffee bekommt, die beste Pizza essen kann. Aber es tut auch gut zu wissen, wo und wie man innerhalb eines kurzen Ausblicks Urlaub für die Augen bekommt. Ein Stopp auf der Brill-Brücke lohnt sich!

Gastbeitrag von Tinia Würfel
W I E D E R   N A C H   O B E N

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